Malen ist für mich wie unterwegs sein. Manchmal malt es sich von selbst. Ein Bild leitet zum nächsten über, bis es Zeichnung wird und wieder zurück zur Malerei führt. Aus Linien entstehen Räume, darin Figuren, daraus Ereignisse. Eine neue Ordnung schält sich aus den Schichten der Wahrnehmung, sie macht die Dinge aber auch unberechenbar. Kreide, Stift, Feder, Tube sind dann wie Sonden zum Ausloten und Vermessen der eigenen Imagination.
Wenn scheinbar alles entdeckt ist, bleibt nur noch die Vorstellungskraft, um neue eigene Bilder zu schaffen. Bilder, die mit offenem Ergebnis entstehen. Manche kommen aus dem Nichts, roh und autonom, fern von Logik und Berechenbarkeit, eigentlich nicht wahr, um zu sein. Mich fasziniert diese andere Seite, wo die Bilder sind, die mir nicht einmal im Traum einfallen.
Malerei in Öl und Acryl auf Leinwand und Papier
Zeichnungen, Tusche und Gouache auf Papier
Hinterglasmalerei, Collagen, Papierschnitte, Fotografie.